Was ist die "essMEDIZIN"

Ein Einblick in eine einzigartige Ernährungsweise!

Weitere Infos dazu auf >> www.essmedizin.com

  • keyboard_arrow_rightDen persönlichen Weg für nachhaltige Gesundheit finden

    Wir sehnen uns alle nach einer Ernährung, die ihrem Namen gerecht wird, die uns nährt und uns Kraft gibt, den turbulenten Alltag zu bewältigen. Dazu müssen wir die alten Pfade verlassen. Wir gehen neue Wege, wir gehen die Wege der essMEDIZIN.

  • keyboard_arrow_rightWelchen Werten folgt die essMEDIZIN?

    Mit der richtigen Ernährung, die auf unseren persönlichen Konstitutionstyp abgestimmt ist, folgen wir unserer angestammten energetischen Bestimmung. Wir handeln Jahrzehnte vor der chronischen Erkrankung und lassen so Krebs und anderen Stoffwechselstörungen keine Chance. Wozu benötige ich etwa einen Magensäureblocker, wenn ich mein saures Aufstoßen auf natürliche Art und Weise behandeln kann? Warum sollen wir täglich unser Blut verdünnen? Mit der richtigen Ernährung werden nicht nur ganzheitlich, sondern auch langfristig positive Effekte erzielt. Wir folgen keinem Ernährungstrends. Wir benötigen nur das Wissen der Natur. Durch dieses Wissen werden wir zu unserem inneren Arzt.

  • keyboard_arrow_rightDie essMEDIZIN betont die Selbstverantwortung

    Wir können den Anspruch nach ausgewogener, gesunder Ernährung nicht einfordern, ohne den schonenden Umgang der uns anvertrauten Erde wirklich zu leben. Wir dürfen Fleisch nicht als reine Ware betrachten. Wir haben eine Verantwortung den Tieren gegenüber. Wir können aber auch nicht schlank bleiben, ohne uns zu fragen, ob es nicht doch einen besseren Weg für uns gibt, der uns hilft Wohlbefinden und Genuss miteinander zu vereinen als Hungerkuren. Wir dürfen keinen Bissen Nahrung zu uns nehmen, ohne zu wissen, was in unserem Körper passieren wird. Wir müssen die Selbstverantwortung für unsere Gesundheit selbst übernehmen. Wir möchten nicht fremdbestimmt werden, weder von der Ärzteschaft noch von Agenten der Lebensmittelindustrie. Die essMEDIZIN spricht unsere Selbstverantwortung an die Nahrung mit Verstand zu wählen, in meinen Körper hineinzuhorchen und meine Bedürfnisse nicht blind, sondern mit Bedacht zu stillen.

  • keyboard_arrow_rightDie essMEDIZIN ist eine Bewegung

    essMEDIZIN ist die universelle persönliche Art zu Leben für uns alle. Sie kennt keine Geschlechtertrennung und kein Lebensalter. Sie sperrt niemals den Genuss aus und agiert nicht mit Verboten. Sie bringt Glück und Friedfertigkeit in unser Leben und macht uns  frei vom Gedanken, dass wir mit Medikamenten - entgegen der biologische Vernunft der Natur - heilen können. Medikamente mögen von Fall zu Fall nötig sein, wenn die Krankheit eingetreten ist, wir wollen jedoch gar nicht erst krank werden. Die essMEDIZIN hilft uns dabei.

Interessantes aus der essMEDIZIN und Aktuelles für die derzeitige Situation

  • keyboard_arrow_rightDie Lungenenergie mit Naturstoffen stärken !

    Die Lungenenergie mit Naturstoffen stärken – keine Chance für Bakterien und Viren

    Im Herbst und in den ersten Monaten des neuen Jahres haben Lunge und Dickdarm ihre Hautregenerationszeit“, betonte der tibetische Arzt Dr. Tenzin Choedrak (Leibarzt des 14. Dalai Lama, 1922-2001), stets in seinen Vorträgen und bei persönlichen Konsultationen.

    Dies ist auch die Zeit der Myrobalane, der Heilolive der Tibetischen Medizin. Wenn man in diesen Monaten verstärkt die Lunge und den Dickdarm stärkt, haben trockener Husten, Bronchitis und Lungeninfekte keine Chance, und das auch ohne Antibiotikatherapie“.

    Neben der Lunge, ist aber auch die Funktion der Milz gefragt. TCM-Ärzte aber auch Ayurveda- und Tibetische Ärzte schätzen die Funktion der Milz. Sie hilft mit, die aufgenommen Nahrung in Qi umzuwandeln, zu verteilen und der Lunge, die ihrerseits das Qi aus der Atmung beisteuert zu übergeben.
     

    Was verschlechtert nun die Energie der Milz (MILZ-Qi-Schwäche)?

    Verschleimende Nahrungsmittel wie kalte Getränke, Milchprodukte, Zucker, Weizen verschlechtern das Milz-Qi. Meiden Sie auch zu viele Brotmahlzeiten und trinken sie nichts eiskalt aus dem Kühlschrank. Meiden Sie Rohkost (Gurken, Tomaten) und essen Sie kein Schweinefleisch. Werfen Sie die Mikrowelle aus dem Haus, machen Sie ausgedehnte Spaziergänge, Yoga und Atemübungen. Grübeln, Angst, Sorge und depressive Verstimmung zeigen eine Milzschwäche an.

     

    Was können Sie tun, um Ihr MILZ-Qi zu stärken?

    Greifen Sie verstärkt auf Produkte mit dem Heilpilz Pleurotus (Austernseitling), Reishi, und Cordyceps sinensis zurück. Sie baut das Milz-Qi wieder auf. Der Heilpilz Coriolus leitet überschüssige Feuchtigkeit und Schleim der oberen Atemwege aus.

     

    Was verschlechtert nun die Energie der Lunge (LUNGEN-Qi-Schwäche)?

    Vererbte Lungenschwäche, verschleppte Erkältungen, chronischer Husten, virale Infekte, gebeugte Haltung beim Sitzen, Antibiotikamissbrauch, Rauchen, Staubbelastung, Fettleibigkeit, Dauerstress, lange Trauerphasen.

     

    Was können Sie tun, um Ihr LUNGEN-Qi zu stärken?

    Befeuchten Sie die Raumluft, trockene Luft ist Gift für das Lungen-Qi. Treten bereits Entzündungssymptome auf sind Ingwer, Thyminan und Sternanis nicht mehr empfohlen. Jetzt kommt die Zeit des VitalpilzesCordyceps sinensis (chinesischer Raupenpilz), Maitake (Gemeiner Klapperschwamm) und Coprinus (Spargelpilz). Auricularia (Judasohr) in Kombination mit Cordyceps regenerieren die Lunge.

    In Kombination mit der Myrobalane, hier als Triphala (Terminalia chebulae = Synonym Chebulische Myrobalane, Terminalia bellirica = Synonym Belrrische Myrobalane und Emblica officinalis = Synonym Nelli) unterstützen sie die Funktion der Heilpilze.

    Weihrauch und Baobab (Affenbrotbaum) wirkt entzündungshemmend, hustenstillend, fiebersenkend, antiviral und antibakteriell.

  • keyboard_arrow_rightDie Myrobalane

    Die Myrobalane birgt ein Geheimnis

    Ich habe während meiner Naturstoffuntersuchungen unzählige Früchte, Samen, Blätter und Rinden analysiert. Botanisch gehört die Chebulische und die Belirische Myrobalane zur großen Familie der Combretaceae. Das sind 15–25 m hohe, immergrüne Bäume. Diese wachsen in Laubwäldern an trockenen Hängen in Indien, Myanmar, Nepal, Sri Lanka, China und Bangladesch. Die ledrigen Blätter sind auf der Unterseite behaart, die kleinen Blüten cremefarben. Medizinisch oder als Lebensmittel werden die olivenähnlichen, gelbbraunen Früchte verwendet. Diese enthalten bis 45 % Gallussäure-Glucose-Derivate.

     

    Heilt alle Krankheiten

    Die Myrobalane heilt alle Krankheiten“, das sagen tibetische und ayurvedische Ärzte. Nach der tibetischen Medizinlehre besitzt die Myrobalane alle sechs Geschmacksrichtungen, acht Potenzen, drei postdigestive Geschmacks-empfindungen (Geschmack nach Verdauung) und siebzehn Qualitäten.  Sie ist somit einzigartig. Gemeinsam mit Terminalia belirica und Emblica officinalis bildet Terminala chebulae die wichtigste Rezeptur Asiens mit Namen Triphala.

     

    Die legendäre Rezeptur Triphala

    Die drei Myrobalanenfrüchte steht im Zentrum alter asiatischer Rezepturen. In alten indischen Ayurveda-Rezepturen wird die Mischung aller drei Myrobalanen im Verhältnis 1:1:1 empfohlen. Es gibt davon abweichende Verhältnisse in der Tibetischen Medizin (`Bras bu-3-thang). Die besondere Wirkweise der Myrobalane beruht auf einer breiten, systemisch angelegten Impulslenkung. Die Chebulische Myrobalane besitzt Anthrachinone, Gerbstoffe, Chebulasäure, Chebulicsäure, Phytosterine, Harze und zahlreiche fettige Öle. Sie wirkt ausgleichend auf den Immunstatus, leicht laxativ, adstringierend und reguliert die Stuhlentleerung sanft und schonend, ohne dabei den Enddarm zu reizen. Ihr Einsatz reicht von Alzheimer bis Krebs. Gemeinsam mit dem Medizinalrhabarber (Rheum palmatum) hat die Chebulische Myrobalane eine jahrhundertelange Tradition zur Behandlung von Ruhr und Durchfallerkrankungen in Asien. Wässrige und alkoholische Extrakte verhalten sich im Zellgeschehen unterschiedlich. Es sind zahlreiche Nahrungsergänzungen mit Myrobalanen entstanden. Andere Rezeptur-Entwicklungen betreffen die Kombination mit Heilpilzen., Yamswurzel- und Teeextrakten. Die Belerische Myrobalane klärt die Lymphflüssigkeit, stärkt die Lunge, und senkt die Leberhitze. Nelli, Emblica officinalis, dient zur Blutreinigung, verjüngt, senkt Entzündungen der Gallenblase, gegen Lymphschwellungen, bei Haarausfall, und bei ständigem Harndrang.


    !!!  Schaut Euch dazu auch unser Video auf youtube an:  https://www.youtube.com/watch?v=lSRW9BgSVAU

  • keyboard_arrow_rightDer moderne Kretin: Mangel oder Störfall - Der moderne Mensch auf dem Weg zur Schwachsinnigkeit

    Die Signalübertragung im Mensch benötigt Botenstoffe. Eine Gruppe dieser Botschafter sind Hormone. Sie werden von Drüsen erzeugt und übermitteln wichtige Informationen an Organe und Gewebe. Die Übertragung verläuft mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Das Stresshormon Adrenalin z.B., wirkt sehr schnell nach der Ausschüttung, Steroidhormone hingegen, zu denen die Sexualhormone gehören, kommen erst nach einigen Stunden am Zielort an und entfalten ihre Wirkung.

    Eine dieser hormonproduzierenden Drüsen ist die Schilddrüse. Sie und schmiegt sich schmetterlingsförmiges unterhalb des Kehlkopfes um die Luftröhre. Aus zwei Komponenten, Eiweiß (Thyreoglobulin) und Jod, produziert sie die lebenswichtigen Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Diese werden an das Blut abgegeben und erreichen so ihre Zielorte. Häufig wird angenommen, dass nur die Schilddrüse Jod benötigt. Es benötigt aber jede Körperzelle Jod. Jod wird somit zu einem zellulären Multitalent.

    Jod ist beteiligt an der:

    • Bildung von Schilddrüsenhormonen und Geschlechtshormonen
    • Stresshormonen und Neurotransmittern
    • schützt vor freien Radikalen
    • ist unverzichtbar für die vollständige Hirnreifung des Fötus
    • wirkt toxischen Schwermetallen und Halogenen (Brom, Fluor, Chlor) entgegen
    • bekämpft Bakterien und Viren
    • ist ein Regulator für Zellwachstum und Zellteilung

    Ohne Schilddrüsenhormone gibt es keine gesunde Gehirnentwicklung, Jod spielt dabei eine wichtige Rolle.

    Jod ist also nicht nur für die gesunde Schilddrüse wichtig, sondern auch für die gesunde Prostata, die Brustdrüsen, die Eierstöcke, die Nebennieren, den gesamten Magen-Darm-Trakt und besonders für die gesunde Gehirnentwicklung. Generell ist an eine suboptimale Jodversorgung immer dann zu denken, wenn Störungen der Schilddrüse (Hashimoto-Thyreoiditis, Hypothyreose, kalter Knoten, Kropf/Struma), unerklärbare chronische Müdigkeit und Erschöpfung und unklare Infekte gehäuft auftreten. Aber auch chronische Stressbelastungen (Nebennierenschwäche), Verhaltensanomalien (ADHS, ASS, Autismus), Migräne, Zysten und Knoten der weiblichen Brust, Erkrankungen der Gebärmutter, Änderungen des Cholesterinspiegels, Magen- Darmstörungen und depressive Verstimmungen sind jodgesteuert und verbessern sich häufig durch eine Jod-Substitution. Aus ernährungsbiochemischer Sicht sind jedoch die Zeiten des Jodmangels in der Nahrung in Europa vorüber. Warum aber kommt es in unsere Gesellschaft gehäuft zu Störungen der fötalen Hirnentwicklung und Störungen der Schilddrüsen-funktion? Gibt es hier Parallelen? Lassen Sie uns in das ausgehende 18. Jahrhundert zurückblicken. Zu diesem Zeitpunkt wurde erstmalig der „missgestaltete Schwachsinnige “, der Kretin beschrieben. Das Fehlen oder die Unterfunktion der Schilddrüse aufgrund eklatanten Jodmangels konnte für die schweren Entwicklungsstörungen verantwortlich gemacht werden. Und was ist heute, in Zeiten guter Jodversorgung passiert? Geht Jod verloren oder greifen andere Stoffe in den natürlichen Jodstoffwechsel im Körper ein? Eine Hypothyreose, deren Vollbild der Kretinismus ist, tritt statistisch gesehen, jetzt häufiger als früher in unsere Gesellschaft auf. Ebenso Entwicklungsschäden des Gehirns.

    Die Ursachensuche ist komplex

    Der Bogen ist weit gespannt. Woran wir selten denken, ist der Umstand, dass im Periodensystem das Elemente Jod neben den anderen Halogenen Fluor, Chlor und Brom steht.  Das bedeutet, alle anderen Halogene können das Jod in seiner Funktion bei der Bildung von Schilddrüsenhormonen stören. Dieser Umstand legt schon eine erste Spur bei der Ursachenforschung. Die Suche nach sogenannten Jodfängern und anderen „endokrinen Störsubstanzen“ (Disruptoren) kann beginnen.  Kein Lebensbereich bleibt verschont. Wir finden diese Stoffe in Plastikprodukten, Pflanzendüngern, in Kosmetikartikeln, in Flammschutzmittel (Polstermöbel, Babykleider, Handys, Spielkonsolen, Computer) und vielen anderen Gebrauchsgüterbereichen. Die gefährlichen Störenfriede heißen z.B. Parabene, Phthalate (Weichmacher in Plastikartikel), Tetrabrombisphenol, polybromierte oder polychlorierte Biphenyle (PBB, PCB) und unzählige mehr. Sie sind teilweise krebserregend oder als endokrine Disruptoren an Gehirnstörungen und Unfruchtbarkeit beteiligt. Diese Stoffe stören den Schilddrüsenhormon-Stoffwechsel und damit die zahlreichen Entwicklungsprozesse des Menschen. Endokrin wirksame Stoffe finden sich aber auch in Pflanzen (z.B. Soja-Phytoöstrogene) oder in Medikamenten (Antibaby-Pillen) oder Schilddrüsenhormon-Ersatzpräparate.

    Die Substitution mit L-Thyroxin reicht häufig nicht

    Österreich war als Alpenland fernab der Meere ein Jodmangelgebiet. Unsere Industrie setzt aber auch Unmengen an endokrinen Disruptoren frei. Die Gefahrenpotentiale nehmen zu und Jod fehlt oder wird im Körper zerstört. Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bedeutet, dass der Körper nicht ausreichend mit den Schilddrüsenhormonen Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) versorgt werden kann. Häufig zeigt sich dieser Mangel an einer unkontrollierbaren Gewichtszunahme, Müdigkeitserscheinungen, häufigem Frieren, Haarausfall und Depressionen. Normalisieren sich unter L-Thyroxin die Laborwerte, bleiben die Hashimoto-Erscheinungen jedoch bestehen, muss eine neuerliche Spurensuche beginne. Fehlernährung, Belastungen mit Würmer, Epstein Barr Virus-Infekte und chronische Borreliose können weiter Krisenherde darstellen. Ebenso Medikamente die zu Darmstörungen führen. Es ist deshalb sinnvoll bei Schilddrüsenstörungen mit einer Beseitigung der Darmschleimhaut-Entzündung zu beginnen. Flohsamenschalen und hochwertigen Ölen (Schwarzkümmelöl), Herb und Bitterstoffen (MYRO-Serie, Nature Est Life DARM, Ginseng, Mongolischer Trangant), fermentierten Lebensmittel, (Sauerkraut, Nature Est Trinkshots) unterstützen das Mikrobiom des Darms. Laktobazillen säuern den Darm an, stärken die Darmflora und mindern die Bildung der Autoantikörper. Lassen Sie sich von uns beraten. Wir müssen gemeinsam auf die gesunde Schilddrüse achten. Ohne sie zerstören wir unser Gehirn und degenerieren schön langsam.

  • keyboard_arrow_rightIch muss täglich meine Magensäure vernichten!

    Eine multimorbide Gesellschaft wie die unsere, die bereits mehrere Entzündungskrankheiten gleichzeitig plagen, ist anfällig auf Mythen und Medizinmärchen. Nicht selten beginnt jedoch die Kampagne rund um körperliche Gebrechen mit der Angstkeule. Leider fast nie mit Fragen zur Selbstverantwortung und Vernunft. Wer fürchtet sich nicht vor negativen Einflüssen von Medikamenten auf den gesamten Organismus?

    Zur Verminderung der Angst gegenüber Nebenwirkungen wurde eine neue Klasse von Pharmaka eingeführt. Sie tragen den geheimnisumwitterten Namen „Magenschutz“. Für den Laien ist nicht ersichtlich, dass es sich dabei um die Medikamente handelt welche die Magensäure vernichten. Was machen nun diese Medikamente und warum erobern sie den Pharmamarkt? Sie bekämpfen laut Lehrmeinung das Sodbrennen, bzw. das saure Aufstoßen. Soweit die Theorie. Erstaunlich, dass sie uns nicht heilen.

    Oberstes Behandlungsziel bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen ist, so die Lehrmeinung, die Magensäure nicht mehr freizusetzen. Das Zauberwort lautet: „Magensäurefreisetzungshemmstoffe“. Ein echter Zungenbrecher. Pharmazeutisch nennt man diese Präparate Protonenpumpenhemmstoffe, und Sie finden sicher ein solches Präparat in Ihrer Hausapotheke. Um es leichter zu entdecken, achten Sie einfach auf die Endung „-prazol“ beim Medikamentennamen. Also einfach einnehmen und weg sind die Beschwerden. Doch durch die Hintertüre kommt das wahre Leid auf uns zu. Die unkontrollierte Einnahme könnte das Risiko für einen frühzeitigen Tod erhöhen.

    Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Daten von rund 350.000 US-Veteranen, die jetzt im «British Medical Journal» veröffentlicht wurde. Die Studienautoren rund um Al-Aly warnen vor einer unkritischen langfristigen Einnahme, betonen jedoch den Nutzen der Medikamente bei klarer Indikationsstellung. Dennoch eigentlich unglaublich, werden doch diese Medikamente täglich als „Magenschutz“ getarnt, millionenfach verordnet und ohne Rezept verkauft.

    Bevor möglicherweise der Tod eintritt, können diese Medikamente noch die Knochenbruchhäufigkeit erhöhen, Magenkrebs begünstigen, das Gehirn schädigen, schwere Infekte mit Clostridien begünstigen und Lungeninfekte auslösen. Zu dieser Einschätzung kommen Dr. Jayaraman und seine Mitarbeiter in einer vielgelesenen Publikation zu den möglichen Risiken diese Medikamentengruppe (EMJ Gastroenterol. 2016:5(1):74-81). Lesen Sie mehr zu diesem spannenden Thema in unserem Bestseller „ess:MEDIZIN für Dich“.

    Was können wir ändern?

    Wir müssen den Speisebrei im Körper verfolgen und uns die Frage stellen, wo befindet er sich gerade? Was braucht er dort für ein Milieu? Sauer oder neutral? Welche Konsequenzen sind zu erwarten, wenn wir hier ohne Sinn und Verstand medikamentös eingreifen? Wenn uns das bewusst wird, hört der Unfug mit den Säureblockern von selbst wieder auf. Wir wollen ja nicht noch mehr Beschwerden bekommen.

    Ebenso müssen wir unsere Mentalität ändern und aufhören zu glauben, dass uns Medikamente gegen Sodbrennen, ohne Änderung der Nahrungsgewohnheiten, spontan wieder Gesund machen. Um Sodbrennen zu vermeiden, müssen wir ballaststoffreiche pflanzliche Kost zu uns nehmen. Wir benötigen herb- und bitterstoffreiches Gemüse und Kräuter.

    Wir müssen unser Verdauungsfeuer pflegen und vor allem die Zuckerbomben vermeiden. Wir müssen kritisch über die Zusammensetzung der pflanzlichen Öle nachdenken und etwas Biochemie betreiben. Das alles würden wir gerne für Sie erledigen.

  • keyboard_arrow_rightAuf den Punkt gebracht

    Die westliche Gesellschaft befindet sich im „Darmfieber“ und die Frage der Notwenigkeit den Darm in seinen Funktionen zu stärken stößt auf Unverständnis aber auch euphorische Begeisterung. Die Lager sind gespalten. Was bleibt, ist die Tatsache, dass auf allen Kontinenten und in allen Lebensgemeinschaften die entzündlichen Darmerkrankungen sprunghaft zugenommen haben. Was ist passiert?

    Aus meiner Sicht hat der Darm in unserer Wahrnehmung seine wichtige Rolle als Motor der Gesundheit eingebüsst, da wir seit unserer frühesten Kindheit keine Anleitung bekommen haben, die Ereignisse im Darm zu beurteilen. Wir haben seine wunderbare Funktion die Nahrung aufzuspalten, zu sortieren und unsere Immunabwehr zu organisieren aus den Augen verloren. Das muss sich ändern. Wir sollten, unabhängig von Alter und Geschlecht, ab sofort ein Darm-Wohlfühlprogramm starten und es bis zu unserem Lebensende durchführen. Folgen Sie unserem Rat. Achten Sie nach dem Essen auf Blähungen. Wenn diese Auftreten müssen Sie versuchen die Lebensmittel zu beschreiben die dafür verantwortlich sind. Trinken Sie keine unverdünnten Smoothies, diese haben einen zu hohen Kohlenhydratanteil. Achten Sie auf Völlegefühl und Sodbrennen. Sie trinken zu wenig warmes, abgekochtes Wasser. Achten Sie auf die Menge die Sie essen, das rechte Maß ist der beste Schutz gegen Nahrungsunverträglichkeiten. Laktose- Fruktoseunverträglichkeit und Histaminintoleranz folgen der Veränderung des Darmmilieus und nicht umgekehrt. Nur der gesunde Darm schützt den ganzen Menschen.

    Was stört das Darmmilieu?

    Gibt es kein ausgewogenes Verhältnis zwischen den nützlichen und schädlichen Bakterien verändert sich die Darmschleimhaut und krankmachende Keime können diese Barriere überwinden und in untere Schichten der Darmwand eindringen. Dort lösen sie Entzündungen aus. Das Darmmilieu ist ein „Superorgan“, er gleicht einem eigenen Ökosystem. Unsere Nahrung liefert die Energie für die Bakterien. Fehlen Ballaststoffe und faserreiche Anteile in der Nahrung, können nicht ausreichend kurzkettige Fettsäuren, wie etwa die Buttersäure, durch die Bakterien entstehen. Wichtige Schutzfunktionen fallen dann aus. Besonders störend für das Darmmilieu sind Konservierungsstoffe, Weichmacher aus Plastikverpackungen, Xenoöstrogene (Bisphenol A), Medikamente zur Verhütung, Hemmstoffe gegen die Freisetzung der Magensäure, Krebsmedikamente, Schmerzmittel und Psychopharmaka.

    Wie ernähre ich meine guten Bakterien richtig?

    Zur Bildung von guten kurzkettigen Fettsäuren sind hauptsächlich pflanzliche Ballaststoffe nötig. Ballaststoffe sind komplexe Kohlenhydrate aus vielen kleinen Zuckermolekülen aufgebaut. Mindestens 30 Gramm pro Tag Ballaststoffe sollten wir mit der Nahrung aufnehmen. Einige davon sind wasserlöslich, solche Ballaststoffe finden sich im Samenschleim von Leinsamen oder Flohsamen. Unsere guten Bakterien lieben wasserlösliche Ballaststoffe wie Oligofruktose, Inulin, Pektin und resistente Stärke. Sie bilden daraus Buttersäure. Diese wirkt Entzündungen in der Schleimhaut entgegen. Die erstgenannten Ballaststoffe finden sich in naturtrüben Obstsäften. Resistente Stärke entsteht nach dem Abkühlen von gekochten Erbsen, Bohnen, Reis, Kochbananen, findet sich aber auch in Brot beim langem Kauen, in Beeren-früchten, Nüssen und grünem Blattgemüse. Die nichtwasserlöslichen Ballaststoffe finden sich in Schalenteilen von Getreide und Ölsaaten und sind Bestandteile von faserhaltigen zellulosereichen Pflanzen und Pilzen.

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